Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der Plattform hey247 · Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der flexC GmbH, Julius-Hatry-Straße 1, 68163 Mannheim (nachfolgend „Anbieter") und ihren Kunden über die Nutzung der Software-Plattform hey247 (nachfolgend „Plattform").
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.
(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Plattform hey247 als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet zur Verfügung. Die Plattform umfasst je nach gebuchtem Leistungspaket insbesondere KI-gestützte Funktionen wie Telefonassistenz, Dokumentenverarbeitung und Buchhaltungs-Vorbereitung.
(2) Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils gültigen Leistungsbeschreibung bzw. dem individuell vereinbarten Leistungspaket.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Kontaktaufnahme.
(2) Der Vertrag kommt durch individuelle Vereinbarung (z. B. Angebot und Annahme in Textform) zwischen Anbieter und Kunde zustande.
§ 4 Leistungsumfang und Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter erbringt die Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik.
(2) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform. Wartungsarbeiten, Weiterentwicklungen oder Störungen können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken. Geplante Wartungsfenster werden nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.
(3) KI-generierte Ergebnisse (z. B. Gesprächsnotizen, Dokumentenzuordnungen, Buchungsvorschläge) dienen der Unterstützung des Kunden und ersetzen keine fachliche Prüfung. Der Kunde ist verpflichtet, Ergebnisse vor deren Verwendung zu kontrollieren.
§ 5 Testphase
(1) Der Anbieter kann dem Kunden eine kostenlose Testphase einräumen. Umfang und Dauer ergeben sich aus der jeweiligen Vereinbarung.
(2) Die Testphase endet automatisch, sofern der Kunde nicht aktiv einen kostenpflichtigen Vertrag abschließt. Eine automatische Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement findet nicht statt.
§ 6 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt, soweit nicht anders vereinbart, monatlich im Voraus. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
§ 7 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird, soweit nicht anders vereinbart, auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar. Bei Jahresverträgen ist die Kündigung zum Ende der jeweiligen Laufzeit möglich.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
(4) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden seine Daten auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen in einem gängigen Format zur Verfügung. Danach werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 8 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass die Nutzung der Plattform in seinem Betrieb im Einklang mit geltendem Recht erfolgt, insbesondere mit datenschutzrechtlichen Vorgaben gegenüber seinen eigenen Kunden (z. B. Information über den Einsatz eines KI-Telefonassistenten, soweit erforderlich).
(3) Der Kunde darf die Plattform nicht missbräuchlich nutzen, insbesondere keine rechtswidrigen Inhalte verarbeiten.
§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und dessen Endkunden ausschließlich auf Servern in Deutschland.
(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Dieser ist Bestandteil des Vertrags.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung nach § 536a BGB für bereits bei Vertragsschluss vorhandene Mängel ist ausgeschlossen.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 11 Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Mannheim, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.